Die Rückseite der Hand hat kaum Talgdrüsen – der natürliche Schutzfilm fehlt fast vollständig. Gleichzeitig wird Handhaut täglich mehrfach gewaschen, was den verbliebenen Schutzfilm weiter entfernt. Kälte verengt die Gefässe und reduziert die Durchblutung. Das Ergebnis: Hände trocknen aus, spröde Stellen entstehen, kleine Risse schmerzen.
Hyaluronsäure und Glycerin binden Feuchtigkeit in der oberen Hautschicht. Sheabutter, Mandelöl und Jojobaöl versorgen mit Lipiden und bilden einen schützenden Film. Für stark beanspruchte oder rissige Hände sind Urea (Harnstoff) enthaltende Formulierungen besonders wirksam – sie dringen tief ein und weichen verdickte, rauhe Haut auf.
Nach jedem Waschen kurz eincremen – das klingt aufwendig, ist aber die einfachste und wirksamste Massnahme. Eine kleine Handcreme bei der Spüle, eine auf dem Schreibtisch, eine im Büro: Sichtbarkeit macht Konsequenz leichter. Abends eine reichhaltigere Formulierung – die Nacht ist das wirksamste Zeitfenster für intensive Handregeneration. Wer Handcreme neben dem Waschbecken, auf dem Schreibtisch und auf dem Nachttisch platziert, schafft die Bedingungen für Konsequenz: Sichtbarkeit macht Routine leichter. Wer einmal täglich eincremt, merkt wenig Unterschied. Wer es nach jedem Waschen tut, merkt nach zwei Wochen: die Haut verändert sich spürbar – trockene Stellen heilen, rauhe Partien werden weicher, das Gesamtgefühl verbessert sich.